Projekte

Durch die Revision der eidgenössischen Tierschutzgesetzgebung wurden erhöhte Anforderungen an die Heimtierhaltung gestellt. Es bestehen neue Vorgaben hinsichtlich der Hunde- und Katzenhaltung und auch für viele Kleintierarten wurden neue Haltungsvorschriften verabschiedet. Diese tangieren sowohl die Heimtierhaltung als auch die Tierhaltung in Tierheimen wie dem Tierdörfli Olten.

Damit wir den  Ansprüchen und dem Wohlbefinden der durch uns beherbergten Tierarten optimal gerecht werden können, die neuen gesetzlichen Auflagen erfüllen und gleichzeitig die bisherigen Aufnahmekapazitäten erhalten können, müssen die mittlerweile in die Jahre gekommenen Unterkünfte für unsere Hunde und Katzen saniert und vergrössert werden.

Die Stiftung Tierheim Olten hat aus diesem Grund die ZSB Architekten SIA AG beauftragt, eine Machbarkeitsstudie auszuarbeiten, die aufzeigt, wie das Tierdörfli Olten den neuen rechtlichen Vorschriften möglichst Kosten sparend gerecht werden kann. Dabei wurde der Schwerpunkt der Suche auf eine bauliche Lösung gelegt, die den durchschnittlichen täglichen Tierbestand berücksichtigt und in Etappen ausgeführt werden kann.

Bei den Hunden haben wir im Mai 2015 begonnen, die drei bestehenden Hundetrakte etappenweise zu vergrössern. Die erste Bauetappe (Hundedoppeltrakte 5 und 6) konnte nach knapp 5 Monaten Umbauzeit abgeschlossen werden. Die 11 rundum erneuerten, hellen, freundlichen und flächenmässig erweiterten Hundeboxen des ersten Hundedoppelhauses können insgesamt 22 Hunde verschiedener Grössen beherbergen.

Der Spatenstich für die zweite Bauetappe (Hundedoppeltrakte 3 und 4) erfolgte am 14. Mai 2018. Die Hundehäuser konnten Mitte Oktober 2018 fertig gestellt und bezogen werden.

An dieser Stelle möchten wir allen Stiftungen und privaten Gönnern, die mit Ihrer finanziellen Hilfe den Umbau ermöglichen, von ganzem Herzen danken. Ihre Zuwendung ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft, und Ihr Vertrauen in unsere Arbeit spornt uns an, die Planung und Finanzierung der dritten und letzten Bauetappe (Hundetrakte 1 und 2), für die uns gegenwärtig noch rund CHF 290'000 fehlen, in Angriff zu nehmen.